Wieso gehe ich (nicht) ins Museum?

6 Menschen sitzen um einen Tisch und schreiben Ideen auf.
Foto: Kathrin Schulthess
«Wer geht ins Museum – und wer bleibt aussen vor?» Essenzen des Roundtable «Kulturelle Teilhabe» vom 20.03.2026, organisiert in Zusammenabeit mit Kuverum.

Dieser Frage widmeten sich Kuverum und das HEK in einem gemeinsamen Vernetzungsanlass. An acht Roundtables, verteilt in allen Räumlichkeiten des Museums, wurde intensiv diskutiert: über kulturelle Teilhabe, Zielgruppen und ihre Bedürfnisse, über Motivation und Hürden, über Partizipation, neues Publikum und die Aussenwirkung von Museen.
Anwesend waren über 60 heterogene und altersdurchmischte Teilnehmende mehrheitlich aus der Region Basel: Fachpersonen aus Museen, Vertreter:innen sozialer Organisationen, Förderinstitutionen und Stiftungen, ebenso wie interessierte Nicht-Museums-Gänger:innen, Nachbar:innen und Beteiligte von «TiM – Tandem im Museum». Die Vielfalt der Perspektiven prägte den Austausch.

In zwei aufeinanderfolgenden Runden tauschten sich die Teilnehmenden im Format eines „World Cafés“ aus. An jedem Tisch diskutierten fünf bis acht Personen – begleitet von einer moderierenden Person aus dem Studiengang Kuverum 17 sowie ein:e Roundtabler:in als Vertretung einer Institution. Nach der ersten Runde wechselten die Teilnehmenden die Tische, während die Moderation die bisherigen Erkenntnisse zusammenfasste und in die nächste Gesprächsrunde einbrachte. So wurden Perspektiven miteinander verknüpft, vertieft und weitergedacht.
Im anschliessenden Plenum präsentierten die sogenannten Roundtabler:innen die Essenz der Gespräche, die beim gemeinsamen Apéro weiter diskutiert wurden. Der Anlass bot damit nicht nur Raum für inhaltlichen Austausch, sondern auch für neue Verbindungen.

Die vorliegende Dokumentation versammelt die zentralen Erkenntnisse der Roundtables. Die Gespräche wurden von Kuverum 17 Studierenden moderiert und schriftlich festgehalten.

Essenzen Roundtable

Organisiert und durchgeführt wurde der Anlass zusammen mit Franziska Dürr und Sarah Miebach, Leitung Kuverum, und den Studierenden von Kuverum 17.